Dienstag, 1. August 2017

Asthma bei Pferden



Der Begriff Asthma wird bei uns nur selten genutzt, wir sprechen von einer chronischen Bronchitis, einer chronisch obstruktiven Bronchitis, Husten, Pferdehusten oder Heustaub-Allergie bzw. Dämpfigkeit. Asthma bronchiale beim Pferd zeigt jedoch im Großen und Ganzen die Symptome einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD, chronic obstructive pulmonary disease) oder auch von Dampf oder Dämpfigkeit. Wir bezeichnen Asthma bei Pferden als rezidivierende Atemwegsobstruktion (RAO). Ein Lungenemphysem stellt das Endstadium einer RAO dar. Es kommt beim Asthma zum Platzen der Lungenbläschen und zur Erweiterung der Lunge, wobei die Atemfläche kleiner wird. Da die eingeatmete Luft durch den Verlust der Lungenelastizität bei Asthma nicht mehr ausgestoßen werden kann, muss die Muskulatur der Bauchwand beim Asthma von Pferden zum Ausatmen zu Hilfe genommen werden. Dies wird sichtbar durch die sogenannte Dampfrinne an der seitlichen Bauchwand, eine Einkerbung zwischen Bauchmuskel und Rippenbogen und zeichnet ein dämpfiges Pferd sowie auch ein Pferd mit Asthma. Die Pferde haben einen trockenen und qualvollen Husten sowohl bei Asthma als auch den o. g. Bezeichnungen. Ob wir nun den Begriff Asthma, Bronchitis oder Dämpfigkeit wählen, die Symptome unterscheiden sich nur unerheblich.

Asthma und Bronchitis Warnzeichen, wie vereinzeltes Husten insbesondere bei Asthma, werden von den Besitzern oft unterschätzt und erst bei starker Luftnot infolge des Asthma beim Pferd wahrgenommen.


Grundvoraussetzung der Therapie von Asthma ist eine problemorientierte Fütterung. Auch Asthma lässt sich im Wege einer Haaranalyse in meiner Praxis erfolgreich und ganzheitlich therapieren, wie die vielen Beispiele, welche jedoch allesamt von Bronchitis und Dämpfigkeit sowie allergischer Bronchitis berichten, zeigen. Zu diesen Begriffsverwirrungen und Verirrungen kommt es, da Asthma bei Pferden in unseren Breitengeraden kein umgangssprachlicher Begriff ist, nicht, weil Asthma bei Pferden nicht vorkommt!
 
Was können wir tun?
In der Regel arbeite ich bei Atemwegsbeschwerden sehr gern über meine Biofeld-Haaranalyse, da ich mir ein ganzheitliches und auch ursächliches Bild machen kann. Mir werden organische Störungen, Futtermittel- und Umweltallergien sowie Mängel und Überschüsse im Vitalstoffhaushalt ersichtlich. Dadurch kann ich einen individuellen Therapie- und Fütterungsplan erstellen, um gezielt ansetzen zu können.


Alternativ empfiehlt sich direkt die Fütterung meiner Broncho-Fit Kräuter in Kombination mit meinem Broncho-Elexier. So werden die Atemwege auf natürliche Weise beruhigt und festsitzender Schleim kann gelöst und abtransportiert werden.

Staub- und Schimmelpilzsporen lassen sich sehr gut mit meinem Heustaub-Stopp binden. Zusätzlich werden hier direkt beim Fressen wohltuende ätherische Öle freigesetzt.

Zusätzlich zur Kräutertherapie arbeite ich gern in Kombination mit Homöopathie. Hier eignet sich mein Vet Komplex Nr. 1 (Atemwege) und mein Vet Komplex Nr. 10 (Herz & Kreislauf) sehr gut.


Weitere Fragen zum Thema Atemwege? http://www.tierheilkundezentrum.eu/…/asthma-und-daempfigke…/


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